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<pre>An der Einschätzung des Managers, das Remis gegen den FSV verdeutliche, dass der FC noch keine Spitzenmannschaft ist, ist vor allem das Wörtchen „noch“ interessant: Einiges deutet darauf hin, dass die Zukunft bei den Geißböcken längst begonnen hat.  <p> Den Hoffenheimer Gästen macht aber zumindest die Tatsache Mut, dass mit dem FC Köln bereits ein anderer Höhenflieger seinen guten Lauf in der Allianz Arena verlängerte; mit einer gesunden Prise Enthusiasmus könnte an der Isar also durchaus etwas gehen.  <p>  Dass darüber hinaus sogar die Entgegennahme der Herbstmeisterschaft aufgeschoben werden musste, sollte sich aber nun bereits am Samstag reparieren lassen: In dem bayrischen Derby gegen den FC Ingolstadt dürfte schließlich kaum nennenswertes Überraschungspotential stecken. <p> Als es in der Hinrunde derweil selbst für den Titelverteidiger noch um etwas ging, konnte von einem Gleichgewicht der Kräfte dagegen nicht die Rede sein: Zwei durchweg souveräne Siege des Rekordmeisters geben folglich die Richtung vor, die nun sicherlich auch im bevorstehenden Aufeinandertreffen wieder eingeschlagen wird. <p>  Wie viel der Erfolgslauf letztlich wert ist, wird aber erst diese Woche zeigen.  </pre>


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<pre>Dennoch ist es natürlich eine bemerkenswerte Häufung, dass die Münchner in drei der letzten fünf Ligaspiele ihre Ansprüche erst auf den allerletzten Metern durchzusetzen wussten, weshalb die Wortschöpfung „Dusel-Bayern“ derzeit wieder einmal in aller Munde ist.  <p> für Borussia Dortmund steht hingegen noch viel auf dem Spiel. Nach dem peinlichen Aus in der Europa League hat der BVB mit dem 1:0 gegen Hannover wieder in die Erfolgsspur gefunden und blieb dem Erzrivalen Schalke 04 im Kampf um Platz zwei dicht auf den Fersen.  <p>  Auch dank der beachtlichen Punktgewinne auf Schalke und in Gladbach kann der Aufsteiger diese Delle in der Leistungskurve aber noch mühelos verschmerzen; zumal das Team mit dem gegen Hoffenheim eingefahren 20. Zähler sein Hinrunden-Soll bereits am 15. Spieltag erfüllte. <p> Nur zehn Punkte: Der VfB Stuttgart befindet sich aktuell auf dem 15. Tabellenplatz. Auf den 17. Rang (Bielefeld) hat Matarazzos Elf nur zwei Zähler Vorsprung. <p>  Die Gäste aus Berlin stehen aktuell bei sogar -17 Toren. Ihr letzte Partie zu Hause gegen Heidenheim haben sie klar mit 0:3 verloren, nachdem sie zuvor noch achtmal in Folge ungeschlagen geblieben waren (3S, 5U). In ihren bisherigen fünf BL-Spielzeiten gewannen die Köpenicker immer ihr letztes Match am 3Spieltag. Allerdings fanden all diese Partien zu Hause statt.  </pre> 


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<pre> Frankfurt bleibt für Leipzig kein gutes Pflaster. Auch beim zehnten Gastspiel in der Main-Metropole hat RB nicht nur nicht gewonnen, sondern mit 0:4 eine echte Abreibung erhalten. In der Tabelle sind die Sachsen nur noch Fünfter. Den Bayern konnten sie daheim zuletzt zweimal in Folge ein Remis abringen. Im Hinspiel dieser Saison gingen sie in München aber mit 1:5 unter.  <p> Beim jüngsten 2:2 in Mainz blieb Freiburg zum siebten Mal in Folge ungeschlagen. Während der Sport-Club die ersten vier dieser sieben Partien aber noch gewann, gab es zuletzt drei Remis am Stück. Zudem mussten die Breisgauer beim Karnevalsverein mal wieder Gegentore hinnehmen, nachdem sie in den sechs BL-Partien zuvor noch gänzlich ohne Gegentreffer ausgekommen waren.  <p>  Die enorme Heimstärke der Münchner spricht jedoch freilich dafür, dass sich das Rückspiel nun wieder als eine sehr viel klarere Angelegenheit erweist — wenngleich es aktuell fraglos gestattet ist, dem deutschen Rekordmeister ausnahmsweise mit etwas Argwohn zu begegnen. <p>  Geht es nach den Bayern, die am Samstag mit 2:0 beim VfL Wolfsburg gewonnen haben, soll das aber nicht passieren. <p>  Dass die erste Englische Woche des neuen Jahres just an diesem Spieltag eröffnet wird, war dagegen ziemlich deutlich den bisherigen Auftritten der Bayern anzumerken, denen offenbar tatsächlich erst ein prallgefüllter Terminkalender zur Aufnahme des benötigten Rhythmus verhilft.  </pre>


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<pre> Doch es kam ganz anders: völlig überraschend feierte Freiburg einen 3:1-Heimsieg gegen die „Fohlen“.  <p> Wahrscheinlich hätte sich für die Borussen deshalb auch das Thema Meisterschaft bereits endgültig erledigt, wäre nicht der gegnerische Kapitän Rudy nach einer reichlichen Stunde für ein taktisches Foul vom Platz geflogen — in Überzahl spielten die Schwarz-Gelben dann endlich ihre ganze Klasse aus.   <p> Das wiederum macht auch Over-Under-Wetten interessant. Noch dazu, nachdem in sechs der letzten sieben Bundesliga-Spiele Frankfurts mehr als 2,5 Tore gefallen sind und auch Nürnberg diese Marke zuletzt viermal in Folge geknackt hat. <p>  Die darüber hinaus eroberten fünf Unentschieden und zwei Siege sind besonders erstaunlich, weil der FC in jener Zeit eigentlich als eine Fahrstuhlmannschaft durch die Lande zog, für die sich der rechtzeitig gesicherte Klassenerhalt bereits als das beste denkbare Szenario erwies.  <p> Nach zuvor drei Pflichtspiel-Niederlagen hintereinander, feierte der VfL am letzten Sonntag gegen die TSG Hoffenheim wieder einen Sieg – damit haben die Wölfe in der Bundesliga vier der letzten sechs Partien gewonnen.  </pre>


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<pre> 0:0, 1:1, 2:2, 4:4 – das waren die letzten vier Ergebnisse der Berliner, wenn auch in anderer Reihenfolge. Insgesamt sind die Eisernen sogar seit acht BL-Partien ungeschlagen (3S, 5U) – und damit so lange wie kein anderes Team. Mit 33 erzielten Toren stellen die Köpenicker ligaweit die drittschlechteste Offensive. Doch damit sind sie nicht allein.  <p> Als ob ein Revier-Derby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 nicht schon heikel genug wäre, bringt eine Zahl noch mehr Brisanz in das anstehende Duell der beiden Erzrivalen: Erstmals seit über 900 (!) Tagen stehen die Schalker in der Tabelle wieder vor dem BVB.  <p>  Zu Beginn der zweiten Hälfte verlängerte sich die Verletztenliste um einen weiteren Namen, als Christoph Kramer mit einer Schädelprellung raus musste. So kam Mickael Cuisance mit 18 Jahren und 34 Tagen als zweitjüngster Spieler der Gladbacher Bundesliga-Geschichte zu seinem Debüt. <p>  Bei der 1:3-Pleite in Frankfurt hat Kiel im 1BL-Spiel in Folge Gegentreffer hinnehmen müssen. Das ist die aktuell längste Serie im Oberhaus. Mit 57 Gegentoren stellen die Störche die mit Abstand schwächste Abwehr. Immerhin konnten sie selbst an den letzten neun Spieltagen auch immer treffen – eine Serie, die aktuell nur von der Eintracht übertroffen wird.  <p> „Wir alle müssen endlich mal darauf hinweisen, dass es immer noch etwas ganz Besonderes ist, deutscher Meister zu werden. Wir müssen aufhören, uns eine deutsche Meisterschaft schlechtreden zu lassen.“  </pre>


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